History

Leopold II and his colony

Am Ende des 19. Jh. konnte Leopold II. seinen Wunsch erfüllen und dem kleinen Land Belgien eine Kolonie verschaffen. Und sehr schnell fühlte er den Bedarf, sein Kongo der belgischen Bevölkerung zu zeigen.

 

Leopold II. und die Entstehung der Kolonie


Die Geschichte des Museums beginnt mit König Leopold II., der in der Zeit von 1865 bis 1880 davon überzeugt war, dass das kleine und sich schnell industrialisierende Land Belgien eine Kolonie brauchte, um seine industrielle Entwicklung zu unterstützen.
Trotz der Tatsache, dass Henri Morton Stanley im Jahr 1872 Livingstone gefunden hatte und danach von 1874 bis 1877 auch den Lauf des Kongostroms entdeckt hatte, wurde dieser Mann in Großbritannien nie richtig geschätzt. Leopold II. nutzte diese Gelegenheit dankbar und gab ihm die Mittel, damit er Zentralafrika weiter erforschen konnte. Dies alles führte zur Anerkennung des Unabhängigen Kongostaates 1884-1885 auf der Berliner Konferenz.

 Ein Schaufenster im Kolonienpalast


Um die “Entwicklungs- und Bildungsarbeit" von Belgien im Kongo besser bekannt zu machen und um der belgischen Bevölkerung einen besseren Einblick in die wirtschaftlichen Möglichkeiten dieses Gebietes zu geben, wollte Leopold II. eine Art Museum oder “Schaufenster” über sein Kongo einrichten.

Der ursprüngliche Plan bestand darin, dem Naturhistorischen Museum und dem Jubelparkmuseum, beide in Brüssel, einen kolonialen Flügel zu geben. Als diese Pläne nicht schnell genug umgesetzt werden konnten, hat der König sich für eine getrennte Ausstellung auf seinen königlichen Grundstücken in Tervuren entschieden. Diese Domäne hatte er als junger Prinz und Herzog von Brabant sehr gut gekannt.

> Mehr: Vom Kongomuseum zum KMZA
 

 

Artikelaktionen